Nicht erst durch die allgemeinen sicherheitspolitischen Überlegungen beschäftigt mich das Thema einer gesellschaftlichen und nationalen Resilienz. In diesem Zusammenhang stehen auch die Publikationen im Themenbereich der taktischen Medizin. Hier habe ich einige Artikel für die JSOM, das Polizeitrainer Magazin und vor allem kontinuierlich seit 2019 für die TAKTIK+MEDIZIN geschrieben. Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit der Zeitschrift RETTUNGSDIENST.

Aus meiner kommunikationswissenschaftlichen Perspektive irritiert es mich, dass es oftmals an medialer Kompetenz und den intellektuellen Fähigkeiten fehlt, um in der Informationsschwemme des Internets eine notwendige Orientierung zu finden, die eine Voraussetzung für die Teilhabe an unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung darstellt. Die Unfähigkeit eigenständiger Meinungsbildung stellt in Zeiten gezielter Desinformation und Manipulation durch Social Bots und Fake News eine zunehmende Bedrohung unserer offenen Gesellschaft dar, denn diese sind bereits Teil gesteuerter hybrider Gefährdungen. Durch Vorträge, Diskussionen und Zeitungsartikel versuche ich dem entgegen zu wirken.

Glaubwürdigkeit und die Rückgewinnung der Deutungshoheit in der Kommunikation sind zentrale Themen, die neue Perspektiven gewinnen. Der Auseinandersetzung mit der Digitalen Ethik wird dabei eine zentrale Schlüsselfunktion zukommen, die mich fasziniert.

Zudem beschäftigt mich als neuer Schwerpunkt die Radikalisierungsprävention und das Bedrohungsmanagement. Im Oktober 2020 startete das Buch "Die ROMI-Methode®“ zusammen mit Maximilian Mitera. Aktuell recherchiere ich in diesem Bereich zu einem weiteren Buchprojekt (erscheint voraussichtlich in 2022).