Nicht erst durch die allgemeinen sicherheitspolitischen Überlegungen beschäftigt mich das Thema einer gesamtgesellschaftlichen und - insbesondere aus meiner Perspektive - einer anzustrebenden medialen Resilienz.

Tagtäglich erlebe ich, dass es an medialer Kompetenz und den intellektuellen Fähigkeiten fehlt, um in der Informationsschwemme des Internets eine notwendige Orientierung zu finden, die eine Voraussetzung für die Teilhabe an unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung darstellt. Die Unfähigkeit eigenständiger Meinungsbildung stellt in Zeiten gezielter Desinformation und Manipulation durch Social Bots und Fake News eine zunehmende Bedrohung unserer offenen Gesellschaft dar, denn diese sind bereits Teil gesteuerter hybrider Gefährdungen. Durch Vorträge und Diskussionen versuche ich dem entgegen zu wirken.

Glaubwürdigkeit und die Rückgewinnung der Deutungshoheit in der Kommunikation sind zentrale Themen, die durch die Umsetzung der disruptiven Blockchain Technologie neue Perspektiven gewinnen. Der Auseinandersetzung mit der Datenethik wird dabei eine zentrale Schlüsselfunktion zukommen, mit der ich mich im Rahmen von Workshops für The Orvieto Academy for Communicative Leadership weitergehend beschäftige.


Aktuelle Artikel zur medialen Resilienz u.a. in der ZEIT.